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Konzertante Highlights

– Höhepunkte aus 25 Jahren mit Konzerten an der Jann-Orgel –

Seit der Orgelweihe im Jahr 1995 sind nun 25 Jahre vergangen, und die waren auch gefüllt mit Konzerten, die an diesem hervorragenden Instrument stattgefunden haben. Eine Auswahl davon möchte ich heute bringen – die, das sei vorweggestellt, genauso subjektiv von mir getroffen wurde wie der Blog insgesamt durch mein persönliches Erinnerungsvermögen gefärbt ist. Ich stelle dar, woran aus den letzten 25 Jahren ich mich besonders intensiv erinne (und wovon ich noch Unterlagen zur Hand habe). Einige absolute Höhepunkte sind aber zweifellos dabei …

Am Sonntag nach der Orgelweihe gab Hans-Jürgen Kaiser das Weihekonzert der Orgel, und er stellte dabei besonders die barocken Klangmöglichkeiten des Instrumentes dar. Kontrastierend dazu spielte er zum Abschluss des Konzertes B-A-C-H von Franz Liszt.

Schon im Jubiläumsjahr eröffneten wir wie bereits berichtet eine Folge von „Orgelkonzerten heimischer Organisten“, und das wiederholten wir später noch oft. Ich stelle hier einige Programme solcher Konzerte dar, eines davon zusammen mit dem Kirchenchor. Einen Bericht von Barbara Kruse zu einem der Konzerte habe ich auch noch gefunden, darauf sind wir mit fünf der sechs Organisten, die im Jubiläumsjahr 1995 „im Amt“ waren, zu sehen. Nur Stefan Poppe fehlt. An der Orgel sitzt Christa Noll, die leider schon vor zweieinhalb Jahren verstorben ist.

Die Kantoren unserer evangelischen Schwestergemeinde in Bad Soden-Salmünster nutzten die Orgel in St. Peter und Paul auch gern und konzertierten darauf. Hier sind zwei Konzertprogramme von Eckhard Manz aus dem Jahr 1997 und Karin Dannenmaier Anfang der 2000-er Jahre – mit vielen zeitgenössischen Werken das Programm von Eckhard Manz, einfühlsam auf das Instrument abgestimmt von Karin Dannenmaier. Beide sind Könner ihres Faches und haben in ihrer Zeit in Bad Soden-Salmünster eindrucksvolle Konzerte gegeben. Leider ist Karin J. Dannenmaier heute nicht mehr unter uns.

Zwei weitere unstrittige Höhepunkte stellten die Konzerte des Wiener Stephansdomorganisten Prof. Peter Planyavsky etwa im Jahr 1998 und des Münchener Domorganisten Prof. Franz Lehrndorfer im Jahr 2004 dar. Beide haben die katholische Kirchenmusik und das liturgische Orgelspiel wie auch die Orgelimprovisationskunst entscheidend geprägt.

Einige Konzerte, an die ich mich einfach noch gern erinnere, mögen den Abschluss bilden. Da war das Konzert des Tubaquartetts „tubenrein“ im Jahr 1996. Ich erinnere mich daran besonders, weil die Akustik der Kirche den Klang der Tuben regelrecht aufblühen ließ. Und weil Karl-Heinz Küchler auf dem Euphonium zusammen mit mir an der Orgel ein Stück spielte, bei dem Tuba- und Orgelklang ideal miteinander verschmolzen. Ein Beleg für die Qualität der Jann-Orgel auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten.

tubenrein1996
Konzertprogramm tubenrein 1996

Schließlich erinnere ich mich an die wiederholten Konzerte zusammen mit dem Saxophonisten, Komponisten und Arrangeur Ton Verhiel aus den Niederlanden. Wir haben mehrmals in St. Peter und Paul und ein- oder zweimal auch in anderen Kirchen Programme mit Stücken für Saxophon und Orgel aufgeführt. Ton Verhiel bereicherte die Stückauswahl immer mit eigenen Kompositionen und Arrangements, und das gab dem Ganzen eine besondere Note – zeitgenössische Musik, interpretiert zusammen mit dem Komponisten selbst. Hier sind beispielhaft Programme und Flyer aus den Jahren 2003 und 2008 zu sehen.

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